{"id":69,"date":"2006-08-26T09:36:50","date_gmt":"2006-08-26T09:36:50","guid":{"rendered":"http:\/\/doerteneu.beckmerhagen.me\/?p=69"},"modified":"2021-02-10T17:07:45","modified_gmt":"2021-02-10T17:07:45","slug":"echt-klassik-diese-maeuse","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/?p=69","title":{"rendered":"Echt Klassik, diese M\u00e4use"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"Body\">Was M\u00e4use im Theater erleben k\u00f6nnen &#8230; eine wundersch\u00f6ne Geschichte mit viel Musik f\u00fcr Kinder und Erwachsene &#8211; und mein erster Podcast.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"Body\">Viel Spa\u00df beim Zuh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4884\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-69-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Echt-Klassik-die-Ma\u00cc\u0088use-1.m4a?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Echt-Klassik-die-Ma\u00cc\u0088use-1.m4a\">http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Echt-Klassik-die-Ma\u00cc\u0088use-1.m4a<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_m4a\" style=\"margin-bottom: 1px !important;\">Podcast: <a href=\"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Echt-Klassik-die-Ma\u00cc\u0088use-1.m4a\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/?powerpress_pinw=69-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Echt-Klassik-die-Ma\u00cc\u0088use-1.m4a\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"Echt-Klassik-die-Ma\u00cc\u0088use-1.m4a\">Download<\/a><\/p><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In dem alten Theater sind schon lange alle Lichter aus. Die alten W\u00e4nde knarren von der Last der vergangenen Jahre und die zerfallenen T\u00fcren knirschen in den Angeln. Fr\u00fcher str\u00f6mten viele Menschen in das Theater. Es war von tausend Kerzen ganz hell erleuchtet, und alles strahlte und glitzerte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJetzt sieht alles so dunkel und trostlos aus\u201c, denkt die kleine Maus Mia. Es ist Nacht &#8211; sie g\u00e4hnt laut und tappst dabei m\u00fcde zu ihrem Nachtlager im Keller des Theaters.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg dorthin trifft sie ihren besten Freund Sebastian.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHey Basti, wie geht es Dir?\u201c, fragt Mia.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOoch, ich hab mich mit Gregor und Hanni \u00fcber das Wasser ge\u00e4rgert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mia ist erstaunt: \u201eWarum?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNa, der ganze Keller steht unter Wasser. Ein Rohr ist geplatzt und das Wasser hat alle unsere Betten weggesp\u00fclt. Und nun wissen wir nicht, wo wir schlafen sollen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Alle vier machen sich zusammen auf die Suche nach einem neuen, gem\u00fctlichen Platz, wo sie sich ausruhen k\u00f6nnen.<br>In allen Ecken, Kammern, Kisten und sogar auf der alten B\u00fchne schauen sie nach. Auf einmal ruft Mia: \u201eIch hab was\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Sebastian, Gregor und Hanni kommen schnell herbei gelaufen. Mia liegt in einer gem\u00fctlichen warmen H\u00f6hle!<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSo etwas h\u00e4tten wir auch gerne\u201c, piepsen die anderen drei und schauen sich aufgeregt um.<\/p>\n\n\n\n<p>Hanni ruft: \u201eIch hab auch eine H\u00f6hle gefunden!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch auch!\u201c, sagt Gregor<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd ich erst mal!\u201c, freut sich Sebastian.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle vier strecken sich wohlig in ihren neuen Bettchen aus und schlafen die ganze Nacht tief und fest.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201aBROOOOOHM!\u2018 Mia wird pl\u00f6tzlich wach. Was war das f\u00fcr ein Ger\u00e4usch? Ihr kleines Herz klopft vor Aufregung. Da noch einmal: \u201aBROHM, BRUUHM, BROOHM!\u2018<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz vorsichtig schaut sie aus ihrer H\u00f6hle heraus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201aBROOHM, BRUMMM, BRUUHM, BROOHM!\u2018<\/p>\n\n\n\n<p>Wo kommen die Ger\u00e4usche her? Sie kriecht langsam aus ihrem Lager heraus, horcht und schaut sich um.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201aBROHHM, BRUUHM, BROOOOHM!\u2018<\/p>\n\n\n\n<p>Da sieht sie den Schwanz vom schlafenden Basti, der aus dem Eingangsloch seiner H\u00f6hle heraus ragt und bei jedem Atemzug an langen, gespannten Seilen entlang streift. Und jedes Mal entsteht dabei ein lautes \u201aBROHM, BRAAHM\u2018 oder \u201aBRUUHM\u2018.<br>Mia lacht. \u201eSebastian, Du schl\u00e4fst in einem Kontrabass und machst tolle Ger\u00e4usche\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sind auch Hanni und Gregor von dem L\u00e4rm wach geworden. \u201eWas ist denn hier los?\u201c, fragen sie und reiben sich verschlafen die Augen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBasti kann mit seinem Bett Ger\u00e4usche machen!\u201c, freut sich Mia und r\u00fcttelt den Ger\u00e4uschemacher wach.<br>Als Sebastian aus seinem Bett krabbelt, st\u00f6\u00dft er wieder an die Saiten \u2013 und mit einem lauten \u201aBROOHM, BRAAAHM, BRIHHHNG\u2018 f\u00e4llt er aus dem Kontrabass. \u201aRUMMMMMS!!!!\u2018<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber m\u00fcssen erst einmal alle herzlich lachen, und jeder will nun seine Schlafh\u00f6hle genauer untersuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEine riesige Trommel!\u201c, stellt Mia begeistert fest. \u201eWie kann ich der ein Ger\u00e4usch entlocken?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sie klopft zaghaft an das Trommelfell und \u2013 TOMM &#8211; tats\u00e4chlich &#8211; da kommt was. \u201aTOMM, TOMM, TOMM\u2018 und dann \u201aTOMMTARATATOMM &#8211; TOMM\u2018.<\/p>\n\n\n\n<p>Hanni l\u00e4uft ganz aufgeregt \u00fcber die Tasten \u201aseines\u2018 Klaviers. \u201aDA, DA, DI, DU\u2018 erklingt eine fr\u00f6hliche Melodie. Und Gregors H\u00f6hle entpuppt sich als Posaune! \u201aBR\u00d6\u00d6\u00d6\u00d6\u00d6T\u2018<\/p>\n\n\n\n<p>Sie haben in den B\u00e4uchen von ganz wunderbaren, mit dem Staub der vergangenen Jahre bedeckten, Musikinstrumenten geschlafen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die lange vergessenen alten Instrumente zittern vor Aufregung. Der Staub wirbelt auf und h\u00fcllt das ganze Theater in ein schummriges Licht. Sie strengen sich ordentlich an, um ihren neuen Spielgef\u00e4hrten zu gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Trommelfell der gro\u00dfen Trommel vibriert, \u201aTOMMMTATARATATOMMMTATOMM\u2018 und platzt fast vor Stolz.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Klavier hat es eilig, die wei\u00dfen und schwarzen Tasten nicht durcheinanderzubringen \u201aPALIMPALIMPALIM\u2018.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem die erste riesige Staubwolke aus der Posaune hinausgeblasen war, gl\u00e4nzt und glitzert sie wie in alten Zeiten. Die n\u00e4chsten T\u00f6ne kommen schon wie von ganz alleine \u201aBR\u00d6\u00d6\u00d6\u00d6\u00d6T, BR\u00d6T\u2018.<\/p>\n\n\n\n<p>Der alte Kontrabass spannt seine Saiten noch einmal ganz straff. Er macht sich ganz gerade und seine T\u00f6ne \u201aBROHM, BRUHM, BRUUHM\u2018 fliegen nur so aus ihm heraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Augen der vier kleinen M\u00e4usefreunde strahlen. Jeder probiert, seinem Instrument die sch\u00f6nsten T\u00f6ne zu entlocken, und schon nach kurzer Zeit schwebt eine wundersch\u00f6ne Melodie durch das alte Theater.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie kriecht wie ein taufrischer Nebel in jede kleine Ritze der alten W\u00e4nde, in die Herzen der kleinen Freunde und ihrer aufgeregten neuen Spielgef\u00e4hrten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sonne scheint durch die Fenster und die alten Gem\u00e4uer gl\u00fchen vor Freude.<\/p>\n\n\n\n<p>Mia, Sebastian, Gregor und Hanni lachen und singen gl\u00fccklich mit ihrer Musik um die Wette und k\u00f6nnen gar nicht mehr aufh\u00f6ren zu spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn Du einmal an dem alten Theater vorbei kommst &#8211; mach Deine Ohren ganz weit auf! &#8211; Vielleicht kannst Du auch die Musik h\u00f6ren. Wer wei\u00df?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was M\u00e4use im Theater erleben k\u00f6nnen &#8230; eine wundersch\u00f6ne Geschichte mit viel Musik f\u00fcr Kinder und Erwachsene &#8211; und mein<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":23,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-69","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":142,"href":"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69\/revisions\/142"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/23"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/doerte.beckmerhagen.me\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}